Sprayen

Legal oder Illegal? Diese Frage steht in der Sprayer-Szene oft im Raum. Da unser Projekt für die Schule ist, war für uns schnell klar, Legal! Also mussten wir eine Fläche finden, worauf wir legal ein Graffiti sprayen durften. In Itingen unterhalb der Autobahn gibt es Wände eines Tunnels, auf denen man seiner Kreativität freien Lauf lassen darf. Jedoch gilt es in der Graffiti-Szene gewisse ungeschriebene Regeln zu beachten. Eine davon: «Überspraye kein Graffiti, welches besser ist als dein eigenes». So durften auch wir nicht ein sehr gutes Werk einfach so übermalen.

In der Graffiti-Szene geht es um das Anbringen von Schriftzügen und Bildern. Für die Szenegänger ist es eine Art kreative Selbstverwirklichung. So hat jeder Sprayer seinen eigenen wiedererkennbaren Stil.

Die Szene ist zusammengesetzt aus sogenannten Crews, in welchen es um das gemeinsame Sprayen geht. Graffiti ist hierarchisch aufgebaut. Der Beste wird King genannt und die Anfänger Toys. Die Anfänger müssen sich den Respekt zuerst erarbeiten. Weil es viel zu wenig legale Spray-Flächen gibt und viel zu viele Graffitikünstler, wird oft illegal auf Wänden, Zügen oder sonstigen Flächen gesprayt. Deshalb möchten die Künstler unerkannt bleiben. Um sich innerhalb der Szene trotzdem zu erkennen und sich selbst zu kennzeichnen, gibt es den sogenannten Tag, welcher als Signatur bei den Werken dient.

Auch der Künstler, der für unser Projekt ein Werk gesprayt hat, möchte seinen Namen nicht erwähnen. Dies unter anderem eben auch aufgrund von den oben genannten Gründen. Er selbst ist noch nicht lange in der Szene tätig.

Downhillen – Neu auch im Baselbiet möglich

Ich erinnere mich noch gut, als Mathias mit seinem neuen Bike auf der Strasse stand und übers ganze Gesicht strahlte (wie einige Jahre später mit seinem Motorrad). Stolz präsentierte er sein neues Bike. Für mich war das alles noch fremd und ich hatte keine Ahnung was er genau damit machen wird. Trotzdem steckte er alle mit seiner Freude an. Es dauerte nicht lange bis seine Freundschaft mit Thomas wieder voll aufblühte, als die beiden an den Wochenenden regelmässig in den Wald gingen und bikten.

Das Thema eines richtigen Bike Weges blieb nicht lange unberührt. Schon bald wünschten sich die Beiden einen Trail, ohne Fussgänger und mit Schanzen und Kurven. Es gab immer wieder Versuche von Regionalen Bikern etwas aufzubauen, doch die Gemeinde arbeitete gegen sie und baute alles immer wieder ab. Mit dem Endlesstrail ging also ein grosser Traum von vielen Bikern in Erfüllung.

Nicht nur aus der ganzen Schweiz reisen Downhiller an, sogar aus dem grenznahen Ausland. Mitte dieses Jahres wurde der Endlesstrail in Sissach eröffnet und wie sich herausstellt, ist dieser ein totaler Erfolg. Doch nicht alle sind über die neue Strecke erfreut. Anwohner und Spaziergänger beklagen sich über den neuen „Waldtourismus“. Viele Besucher des Endlesstrails fahren mit ihrem Auto bis an den Waldrand, wo sie dann ihr Auto stehen lassen. So wird der Waldrand an schönen Wochenenden zu einem Parkplatz. Aber zurück zu den Befürwortern des Trails. Laut einem Zeitungsartikel der Baselbieterzeitung Volkstimme, ist der Trail nicht nur für fortgeschrittene Biker geeignet, sondern für alle Stärkeklassen inklusive Anfänger und Kinder.

Zu erreichen ist der Trail von der Wintersingerhöhe aus. Diese ist entweder mit dem Bike selbst oder mit dem Linienbus 106 zu erreichen.

Auch unter traildevils.ch , eine Webseite für den Austausch unter Bikern, wird rege über den Endlesstrail diskutiert. Nicht nur Anwohner und Spaziergänger haben zu meckern, umgekehrt sind die Fussgänger ein Thema unter den Bikern. Diese finden es gefährlich, dass sich gewisse Spaziergänger auf dem Trail aufhalten. Die Meinungen teilen sich. Laut einer Aussage eines Nutzers von traildevils.ch soll nicht davon ausgegangen werden dürfen, dass der Trail immer frei ist. Vorwiegend sind aber nur positive Kommentare vorzufinden wie etwa «Super geiler Trail!!» oder «Kompliment! super flowig! Hat grossen Spass gemacht!».

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