Muba-Dernière

Mit der letzten Muba, der Muba-Dernière, wird die Mustermesse Basel (kurz „muba“) würdig verabschiedet. 2019 kommt die Muba bedauerlicherweise nach einer Laufzeit von 103 Jahren zu einem Ende.

Die Muba wurde im Jahre 1917 gegründet und galt damals, in ihrer Blütezeit, als Ausstellungsgelände für die technischen Innovationen der Schweiz und lockte Besucher aus dem ganzen Land, sowie aus Süddeutschland und Frankreich an. Die Basler Mustermesse, sowie auch deren Abkürzung gelten umgangssprachlich für das Messegelände in Basel, was die damalige Bedeutung dieser Messe für die Region nur verdeutlicht.

[Videobeitrag folgt in Kürze]

Heutzutage besitzt die Muba allerdings bei weitem nicht mehr den gleichen Stellenwert, wie sie ihn noch früher besass. Im Jahre 2018 wurde bereits bekannt, dass es mit der Muba zu Ende gehen soll. Der Grund: Sie hat das Kräftemessen mit den Online Anbietern verloren. Über die Jahre hat die Mustermesse Basel immer weniger Leute angezogen und die Standbesitzer verkauften prozentual noch weniger, da die meisten Besucher der Muba die angepriesenen Waren bloss anschauten, allerdings nicht kauften. Dies lag laut Besucherumfragen daran, dass viele Besucher die Preise der ausgestellten Waren zuerst online verglichen und dann bei einem günstigeren Anbieter kauften. Zudem ist als Folge der Digitalisierung der Trendanziehungsfaktor der Muba verlorengegangen, welcher früher eine zentrale Rolle für den Erfolg der Muba spielte. Dadurch wurde die Muba mehrheitlich zu einem Ausflugsziel, als zu einem Marktplatz.

Die Folge: Das traditionelle Konzept der Muba ist nicht mehr Zeitgemäss und wird deshalb eingestampft. Dafür soll die Messe allerdings aufgeteilt werden in themen- und interessenspezifischen Veranstaltungen.

Nun soll die letzte Mustermesse sich von Basel verabschieden. Vom 08.02.2019 — 17.02.2019 findet die letzte Muba in ihrer 103 jährigen Geschichte statt. Das Muba-Team hat sich ganze Mühe gegeben um ihrer „Grande Dame der Schweizer Messen“ einen würdigen Abschied zu bereiten. Sie haben für die diesjährige Veranstaltung das Appenzell als Gastregion und Japan als Gastland nach Basel gebracht.

Dieses Jahr kommt Exotik nach Basel: Das diesjährige Gastland Japan hat eine bunte Manga Ausstellung, Kalligraphen, Samurai Rüstungen, exotische Spezialitäten und vieles mehr zur Muba gebracht. Auch das Appenzell hat jede Menge Tradition auf ihrem Ausstellungsgelände untergebracht. In der diesjährigen Gastregion findet man unzählige für die Region typische Käsesorten und Fleischwaren. Auch für die richtige Stimmung ist gesorgt: eine in klassische Trachten gehüllte Musikergruppe spielt den Besuchern der Muba Dernière klassische Volksmusik.

Wir vom Anyway-Magazin wünschen der Muba-Dernière Lebewohl und finden Trost im Wissen, dass der Abschied bloss der Anfang der Erinnerung ist, welche wir hier mit euch teilen können.

Motivation ist der Schlüssel zum Erfolg

Anhand meines Projektes möchte ich die Schüler/innen an der kvbl Liestal dazu motivieren Krafttraining zu betreiben. Als aller erstes braucht man ein geeignetes Fitnessstudio, wo man täglich trainieren gehen kann. Als ich mit Fitness angefangen habe, kam für mich nur das GYYM Stücki in Frage, weil das Studio einerseits ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und andererseits eine hochmoderne Infrastruktur hat. Das GYYM hat an 360 Tagen im Jahr von 06:00 bis Mitternacht geöffnet. Auf einer Fläche von 3700m² findet man eine beeindruckende Auswahl an erstklassigen Kraft- und Kardiogeräten der Marke Matrix, die zu den Besten der Branche zählt: Einzel- oder Multistationen, Gewichte, Hanteln, Seilzüge oder Bänke. Dir wird nichts fehlen, um dich so richtig auszupowern.

Als zweites spielt die Motivation eine sehr wichtige Rolle. Sie ist der Schlüssel, um konkrete Ziele zu erreichen. Dabei ist es gleichgültig, ob es darum geht, die Gesundheit zu fördern oder den Körper zu formen. Wir alle kennen diesen Moment: Eigentlich hat man sich fest vorgenommen, heute noch zum Sport zu gehen. Aber dann kommt doch etwas dazwischen. Nach einem langen Arbeits-/Schultag ist man einfach zu müde und möchte nur noch auf der Couch liegen, relaxen und gemütlich auf Netflix Serien oder Filme schauen oder mit Freunden ausgehen. Wir suchen oft gerne Kleinigkeiten als Ausrede, um nicht ins Training zu gehen. Genau aus diesem Grund habe ich mich für dieses Projekt entschieden.

Mit Krafttraining verbindet man übrigens viel mehr als nur Muskelaufbau: Die Gelenke werden stabilisiert, die Bänder und das Gewebe werden gedehnt, ausserdem wird der Körper insgesamt widerstandsfähiger gegenüber äusseren Einflüssen und nebenbei wird auch noch das Immunsystem gestärkt. Mit der Statur, welche man durch das Training aufgebaut hat, erhält man auch eine gewisse Anerkennung und Bestätigung. Man wird dadurch automatisch selbstbewusster. Das ganze braucht natürlich viel Disziplin, Mut und Ausdauer, um sich kontinuierlich den Herausforderungen des Trainings zu stellen.

Ich hoffe, dass ich mit meinem Motivationsvideo euer Interesse wecken und euch ein Stück weit motivieren kann.

Was backen mit Selbstständigkeit bei Kindern zu tun hat

„Wenn Kinder alleine sind und es still wird, kann das nichts Gutes bedeuten“, ein Satz, welcher in vielen Köpfen sitzt. Die neunjährige Laila beweist aber das Gegenteil.

Dass Kinder nämlich schon so einiges, ohne grosse Hilfe von jemand Erwachsenem, meistern können und dass zum Backen mehr dazu gehört als einfach nur einen Teig zusammen zu mischen und ihn in den Backofen zu schieben, zeigen wir mit unserem Videobeitrag.

Laila ist für ihr Alter schon sehr selbstständig. Angefangen hat es mit der Einkaufsliste. Sie hat die Zutatenliste studiert, und das aufgeschrieben was sie noch kaufen muss.

Anschliessend ist sie selbständig mit ihrem Trottinet in den Dorfladen gefahren und hat ihren Einkauf getätigt. Wieder zu Hause angekommen, ordnete Sie alle Zutaten und machte ein regelrechtes „Mis en place“ wie wir es kennen, wenn es darum geht alles vorzubereiten.

Sie hat begonnen indem sie Punkt für Punkt des Rezeptbuches abgearbeitet hat.
Bei Punkten wie dem Mixen oder dem Benutzen des Backofens hatte sie Hilfe von ihrer Mutter, was natürlich zu verstehen ist, weil dies etwas Erfahrung braucht damit sich Laila keine Verletzungen zuzieht.

Es war herzallerliebst zu sehen, wie Lailas Augen angefangen haben zu strahlen als sie die fertigen Meringuen gesehen hat, die sie fast ganz alleine gebacken hat.

Die fertigen „Einhorn-Poops“ waren sehr süss jedoch lecker.

Man hat gemerkt, dass Laila das selbständige Werken in der Küche sehr viel Spass gemacht hat. Natürlich war sie aber auch froh, dass ihre Mutter ihr geholfen hat, wenn nötig.

Wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei Laila bedanken, dass sie bei unserem Videoprojekt mitgemacht hat. Natürlich möchten wir unseren Dank auch an Lailas Mutter, Melanie richten, dass wir das Ganze bei ihr zu Hause filmen durften.

Go-Kart: Mario Kart im Real Life

Schnelligkeit, enge Kurven, Adrenalin und eine Menge Spass. Diese Wörter eignen sich ziemlich gut, um ein Go-Kartrennen zu beschreiben. Doch nicht jeder hat eine Go-Kartstrecke in seinem Garten. An diesem Punkt kommt das Videospiel Mario Kart zum Einsatz. Es bietet viele spannende Rennen mit extremen Effekten und widerspricht jeglichen physikalischen Gesetzen. Mittlerweile kann man dieses Spiel sogar als Kult bezeichnen. Wer nun eins und eins zusammenzählt oder das Spiel mindestens einmal gespielt hat, realisiert, dass Mario Kart nichts anderes ist, als eine extreme Version eines Go-Kartrennens. Wir haben uns nun gefragt, wie Mario Kart im echten Leben aussehen würde und was kommt dem näher als Go-Kart?

Natürlich gibt es bei einem echten Kartrennen nicht so viele Effekte und Möglichkeiten wie bei Mario Kart, jedoch spürt man die Vibration des Karts und die durchdrehenden Reifen am eigenen Leib.

Der einzig wahre Sport!

Sportarten gibt es viele, doch keine ist so einzigartig wie der E-Sport. Dieser ist wahrlich der Endboss unter den sportlichen Tätigkeiten. Der Ursprung des E-Sports liegt im Jahre 1980 als die Spielefirma Atari ein Space Invader Turnier veranstaltete. Seit dem levelte sich die kompetitive Gaming-Szene massiv auf und konnte somit zu dem werden, was sie heute ist: Der einzig wahre Sport!

Heute gibt es unzählige Spiele, wie Counter Strike, Tekken oder auch League of Legends, die sich in der E-Sports-Szene einen Namen machen konnten. Zudem werden weltweit Turniere ausgetragen, bei denen es mittlerweile hohe Preise zu gewinnen gibt. Auch in der Schweiz gibt es eine E-Sports-Szene, welche sich langsam etabliert. Dabei spielt die Gaming-Bar E-Paradise in Zürich eine grosse Rolle. Sie ist der ideale Ort für jeden Geek und Normalsterblichen, um gemeinsam oder gegeneinander mit seinem Freunden oder Fremden eine Partie zu zocken.

In diesem Video zeigen wir euch die Geschichte des E-Sports sowie ein Interview mit dem Direktor von HardReadCH Bastian Wartmann. Dies ist der Schweizerische Verband für Beat’em Up Games.

PS. Am Schluss erwartet euch eine epische Überraschung 😉

Webseite des E-Paradise:

Home

Webseite von HardReadCH:
http://hardread.ch/

 

Die Mensa im Bildungszentrum kvBL Liestal

Die Mensa im Bildungszentrum kvBL Liestal bietet uns Lernenden und Lehrpersonen nicht nur Kleinigkeiten in den Pausen wie Buttersilserli, Gipfeli und belegte Brötchen an, sondern ist bis und mit 14:00 Uhr für uns geöffnet und sorgt dafür, dass wir einen vollen Magen zu recht günstigen Preisen haben. Viele verschiedene Menüs, Finger Food und Snacks sind an der Theke zu bestellen.
Zudem haben wir die Möglichkeit uns an den drei verschiedenen Snack- und Getränkeautomaten zu bedienen. Im Sommer erfrischende Drinks, im Winter heisse Getränke und für zwischendurch die Möglichkeit die Lust auf süsses oder saures zu stillen.

Leider ist nicht allen die Vielfalt der Mensa bewusst und viele nehmen zwischendurch Essen von anderen Restaurants mit in die Mensa. Die Möglichkeit dort zu essen besteht dennoch ohne Problem. Das zeigt sich auch, weil die Mensa sich zur Verfügung stellt, Besteck und Teller auszuleihen.
Die Räumlichkeit mit etwa 100 Sitzplätzen kann ebenso genutzt werden um schulische Projekte zu bearbeiten. Die Grosszügigkeit der Mensa sowie deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zeigt sich durch ihre Leistung und ihren Humor. Nebst den Job Skills, die sie besitzen, sind ihre Soft Skills kaum zu übersehen. Ein kleiner lustiger Spruch bei einer Bestellung wir immer gerne gehört.
Gewiss ist es momentan kalt und die Terrasse wird selten genutzt, doch im Sommer gibt es ein Gedränge um die Sitzplätze, weil sie eine ganz angenehme Atmosphäre anbieten.
Meist sind die Erfahrenen Mitarbeiten nicht alleine, sondern werden begleitet von Jugendlichen. Restaurant Falke bietet Praktikumsstellen in der Schulmensa an, um deren Ausbildung zu fördern und einen Blick in die Arbeitswelt zu bekommen. Eine Lehre in der Mensa ist leider noch nicht in Sicht.
Ursi Widmer hat sich im Interview bereitgestellt, uns ein Geheimnis zu verraten. Demnächst könnt ihr nämlich euer Dürüm statt beim Türken hier in der Mensa holen und ganz individuell belegen lassen.

Inside the Kuppel: Markthallen-Adventure

Suchst Du den idealen Ort in Basel, um kulinarisch vielfältig zu essen und Dich mit Freunden an einen historischen, gemütlichen und kulturellen Ort zu treffen? Dann ist die Markthalle der perfekt geeignete Ort für Dich und Deine Kumpanen.
Wir zeigen Dir appetitanregende und schmackhafte Videoaufnahmen der Markthalle. Zusätzlich erfährst Du von Vorstandsmitglied Alexandra Dill spannendes Hintergrundwissen über die Kuppel.

 

Nur wenige Meter vom Bahnhof SBB entfernt, befindet sich die Markthalle von Basel. Doch was steckt wirklich hinter der Markthalle beziehungsweise „inside the Kuppel“? Von afghanisch und äthiopisch bis hin zu venezolanisch oder indisch, das kulinarische Essen der Markthalle bietet für jeden was an. Ganz egal ob jung oder alt, ob mittags oder abends, ob mit Familie und Freunden oder alleine, ob Mahlzeit oder gemütliches Beisammensein, für alles ist die Markthalle zu haben. Auch Flohmärkte, Brunches und Yoga Lunches finden in der Markthalle statt. Wie man sehen kann, ist die Markthalle viel mehr als nur eine x-beliebige Halle. Es ist ein Erlebnis, Treffpunkt verschiedener Kulturen und Altersgruppen. Die Markthalle ist der absolute „place to be“.

In unserem Video erfährst Du alles, was Du über die Markthalle wissen musst. Vom historischen Hintergrund bis hin zu den grandiosen Vorteilen der Kuppel. In unserem Interview mit dem Vorstandsmitglied Alexandra Dill zeigen wir Dir die Vision und Mission der Markthalle sowie alle weiteren Attraktivitäten der Halle.

Komm doch auch in die Markthalle und erlebe dein eigenes Markthallen-Adventure!

Webseite der Markthalle: https://www.altemarkthalle.ch/

 

 

Das Ozeanium – kommt das Meer nun nach Basel oder bleiben wir ein Binnenstaat?

Seit rund zehn Jahren plant der Zoo Basel auf der Heuwaage das Ozeanium. 2024 soll nun aber endlich das Meer nach Basel kommen.

Der Weg zum heutigen Stand war steinig und der Bau hat noch immer nicht begonnen. Die Gegner des Ozeaniums rufen Bedenken wach, bezüglich der zunehmenden Verkehrsbelastung die für Basel entstehen könnte, dem hohen Stromverbrauch des Grossaquariums, der so viel Strom fressen soll wie ein 2800 Seelen Dorf und dem Aspekt des Tierschutzes.
Die Umweltschutz-Organisation „Fondation Franz Weber“ hält das Projekt für nicht nachhaltig und hatte Einsprache gegen das Vorhaben eingereicht. Diese wurde allerdings abgewiesen. Anstelle des Ozeaniums schlägt die Fondation Franz Weber vor mit Multimedia-Technik eine Unterwasserwelt virtuell zu erschaffen.
Die Regierung hingegen billigt das Ozeanium nicht bloss, sondern kommt dem Zolli sehr entgegen. Gerade einmal 50 Franken pro Jahr will Basel für die jährliche Nutzung der 4300 Quadratmeter Land haben. Ein wirkliches Schnäppchen, da ein marktkonformer Preis gemäss Regierung bei ungefähr 21’500 Franken pro Jahr läge.

Was der Zolli mit dem Ozeanium erreichen will
Einerseits will der Basler Zolli mit dem Bau des Ozeaniums die Gesellschaft auf «die Grösse des Ozeans, seine Vielfalt, seine Schönheit, aber auch seine Fragilität und Bedrohung» sensibilisieren.
Andererseits erhofft er sich von dem Projekt internationale Ausstrahlung. Er will die Besucherzahlen wieder steigern. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass die Besucherzahlen im Zoo, in welchem das Vivarium weiterhin bestehen bleibt, nicht verändert werden und das Ozeanium keine Konkurrenz zum bestehenden Zoo darstellen wird.
Dabei sollen keine Kosten für den Steuerzahler entstehen, da die sich auf 100 Millionen Franken belaufenden Kosten durch Spenden finanziert werden sollen. Zudem sollen die Tiere und Pflanzen im Ozeanium «aus nachhaltigem Fang» bezogen werden, heisst es. Quallen und Korallen sollen aus den Zuchtbeständen des Zollis und weiteren Zuchten entnommen werden. Demnach hat der Bezug der Tiere für das Ozeanium gemäss dem Zolli «keinen schädlichen Einfluss auf natürliche Populationen oder Ökosysteme».
Der Zolli liess das Ozeanium auf Umweltverträglichkeit prüfen. Ergebnis: Maximal 50 Prozent der Besucher werden mit dem Auto anreisen. In dem Fall würden die bestehenden Parkhäuser Elisabethen und Steinen ausreichen. Zudem plant der Zoo Basel noch ein Parking am Erdbeergraben.

Das Reiten

Wer denkt, man sässe beim Reiten nur auf dem Rücken eines Pferdes und liesse sich herumtragen, der hat sich geschnitten. Denn der beliebte Pferdesport bringt viele physische sowie psychische Herausforderungen mit sich.

Auch wenn es nicht so aussehen mag – Reiten ist ein äusserst anstrengender Sport, welcher jahrelanger Übung bedarf. Es ist nicht dasselbe wie das Ponyreiten im Zoo, wie wir es aus unserer Kindheit in Erinnerung haben. Viel Training und somit ein grosser Zeitaufwand sind gefragt. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für das Pferd. Ist das Tier nicht richtig dressiert, wird es nicht das tun, was man will. Daher müssen die Fähigkeiten des Pferdes sowie des Reiters gut trainiert und abgestimmt werden. Zeit spielt aber nicht nur diesbezüglich eine Rolle. Auch der Umgang mit einem Lebewesen während des Sportes ist äusserst schwierig zu meistern, da man nicht auf sich selbst gestellt ist. Gegenseitiges Vertrauen ist wichtig, und eine starke Verbindung zwischen Mensch und Pferd zu erreichen ist sehr aufwendig, lohnt sich aber. Denn erst dann funktioniert man als Team und kann somit die ersten richtigen Erfolge erzielen. Simone Binder konnte ihre vielen Erfolge nur mit fast täglichem Training und grossem Vertrauen zu ihren Pferden erreichen. Um eine solche Einheit mit dem Lebewesen bilden zu können, gehörte selbstverständlich auch die richtige Pflege der Tiere dazu. Diese bringt neben dem Training und dem Ausreiten noch mehr Zeitaufwand mit sich. Den Stall ausmisten, Fellpflege, Hufe einfetten, Schweif und Mähne bürsten und vieles weiteres gehören zu den täglichen und wöchentlichen Aufgaben, wenn man ein eigenes Pferd besitzt. Ebenfalls ist der finanzielle Aspekt dabei nicht zu vernachlässigen, denn neben der ganzen Reitausrüstung, dazu gehören beispielsweise die richtigen Reithosen, Stiefel und Helm, braucht es zusätzlich für das Pferd und seine Haltung einiges an Bedarf. Sattel, Zaumzeug, Bandagen und weiteres müssen besorgt werden, aber auch die Stallmiete, der Arzt und Hufschmied sowie Futter sind zu berücksichtigen, da diese Dinge Kosten bis in den vierstelligen Bereich mit sich bringen können. Simone hat mit ihren beiden Pferden Lovis und Flaneur somit einige Kosten zu decken und viel Zeit aufzubringen, selbst neben ihrer eigentlichen Arbeit.
Abgesehen von all diesen physischen Aspekten gibt es auch einige Einflüsse, welche auf das Gemüt wirken können. Es ein Sport, bei welchem man sich nicht durchgehend in einer Halle befindet. Reiten in der Natur – eine Freiheit, wie sie kaum eine andere Sportart bieten kann. Diese Abwechslung kann eine psychische Entlastung sein, da man dabei fit bleibt, eine Freundschaft mit dem Pferd aufbaut und gleichzeitig auf eine Art entspannen kann. Die Verbindung mit dem Tier ist für viele Pferdesportler ein positiver und wichtiger Punkt wenn es darum geht, die vielen schönen Aspekte des Reitens aufzuzeigen. Allerdings kann es psychisch auch herausfordernd sein. Wie in jedem Sport kann nicht immer alles gelingen: Ganz besonders, wenn das Pferd einmal nicht mitspielt. Rückschläge führen schnell zu Frustration, wovon man sich aber nicht runterziehen lassen soll. „Durchhaltevermögen, Disziplin.“, sagt Simone Binder dazu. Es sei sehr wichtig, dass man nicht aufgibt und immer weiter an sich arbeitet. Denn hinter ihren vielen Siegen bei Wettkämpfen und allem, was sie erreicht hat, steckt viel Arbeit.
Reiten ist also ein sehr aufwendiges und herausforderndes Hobby, welches aber viele schöne und positive Dinge mit sich bringt. Respekt und Vertrauen zum Tier, Begeisterung und Motivation für den Sport, Disziplin und Durchhaltevermögen. Dies sind alles Faktoren, welche einen guten Pferdesportler ausmachen und zu Erfolgen führen können.

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑