Zwei Welten

Jeder hat die Angst, den Anschluss an die Arbeitswelt zu verlieren oder den Schulabschluss nicht zu erreichen. Eine Statistik belegt, dass es in der Schweiz im September 2014 rund 20 000 jugendliche Arbeitslose gab. Diese Zahlen sind erschreckend, doch sind die Jugendlichen häufig selbst daran schuld oder es sind öfters die Umstände, welche ihnen Schwierigkeiten bereiten. Wir konnten einen dieser Jugendlichen einen Tag begleiten, um mehr zu erfahren. Parallel dazu haben wir auch einen anderen Jugendlichen begleitet, welcher ein geregeltes Arbeitsleben führt. Wir haben dieses Projekt durchgeführt, um einen Kontrast zwischen den zwei Welten zu zeigen: Sind diese wirklich so verschieden, wie man glaubt? Zuerst haben wir Thaighen Bollag begleitet und interviewt um einen Einblick in das Leben eines Arbeitslosen zu kriegen. Als nächstes haben wir Fabio Spinella begleitet und interviewt, um als Gegensatz einen Einblick in das Leben einer erwerbstätigen Person zu kriegen. Was wir feststellen konnten ist, dass die Welten eigentlich gar nicht so unterschiedlich sind. Beide wohnen in einem Wohnblock, beide wohnen noch mit ihren Eltern und haben einen ähnlichen Tagesablauf. Der einzige Unterschied ist, dass Fabio arbeitet und Thaighen Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche hat. Fussball ist sogar ihre gemeinsame Leidenschaft, sowie PS4 spielen. Würde man sie beide kennenlernen, ohne zu erwähnen, wer arbeitet und wer nicht, fände man keinen Unterschied in den Tagesabläufen und im Lebensstil. Mit dem Video wollen wir nicht nur den geringen Unterschied zwischen diesen zwei Welten zeigen, sondern auch, dass viele Arbeitslose auch motiviert sind, eine Arbeitsstelle zu suchen und sich nicht von ihrer momentanen Situation beirren lassen. Die Vorurteile gegenüber Arbeitslosen, dass sie faul, verantwortungslos und desinteressiert sind, konnten wir mit diesem Projekt nicht bestätigen. boc, neh

Gabriel Benedek

Gabriel Bendek ist halb Ire, halb Ungare, wurde 1992 in Basel geboren und begann im Alter von zehn Jahren, Klavier zu spielen. Mit vierzehn Jahren nahm er dann die Gitarre zur Hand. Dabei entdeckte er seine Leidenschaft fürs Songwriting. Fragt man Gabriel Benedek nach seinen musikalischen Einflüssen, landet man rasch bei der Liste der 500 einflussreichsten Musiker des Rolling Stones Magazine. Was sich nach Fusion-Kitchen anhört, ist in Wirklichkeit das Rezept für die Musik von Gabriel Benedek. Man nehme die eingängigen Melodien des Pop, mische diese mit den synthetischen Klänge des Elektro, schütte ein wenig melancholischen Rock hinzu, würze das ganze mit einer Priese Deep House, bestreicht den Teig mit Dubstep Elementen und backe das Ganze bei 360°C im Ofen. Fertig ist das Soufflé Gabriel Benedek! Ausserdem ist er seit Jahren in der Musikszene als Dj Ben Edek unterwegs und begeistert seine treuen Fans. Als Gabriel Benedek produziert er nun seine eigenen Songs und heizt dem Publikum gehörig ein. Die Clubsaison 2014/15 darf sich auf einen energiegeladenen Halb-Iren und einen feurigen Halb-Ungaren freuen. Gabriel Benedek definiert den Elektropop neu und man darf gespannt sein auf sein erstes Album! cim, dej, lej

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Ein Tag im Schlaraffenland

Wer liebt sie nicht? Die schmackhaften Kunstwerke aus der Backstube, die man sich ganz leicht auf der Zunge vergehen lassen kann. Vor allem in der Weihnachtszeit nehmen die „süssen Sünden“ eine wichtige Rolle ein.

In Nuglar besuchten wir Anita, die leidenschaftliche Konditorin, welche Kuchen und Torten in allen Formen und Farben in der Backstube im Untergeschoss ihres Hauses aus dem Ofen zaubert. Hier bot sich die perfekte Gelegenheit, eine Anyway-Torte herstellen zu lassen.

In einem Interview verrät Anita uns einige Einzelheiten über sie und ihre Leidenschaft. Sie vertreibt ihre Zeit jedoch nicht nur mit dem Backen, nebenbei ist sie noch Hausfrau und Mutter eines 1-jährigen Kindes. Ihre Konditorei trägt den Namen Goldinis. “Dieser Name steht schon lange fest”, verriet sie uns schmunzelnd, denn sie wurde schon als Jugendliche immer Goldinis genannt. Inspirieren lässt sie sich vom typischen amerikanischen Kitsch, “den finde ich ganz toll”, erzählt sie uns verlegen.

Nach einem langen, spannenden Backprozess kamen wir zum Ergebnis einer winterlich geschmückten Kalorienbombe, welche wir noch am selben Tag vernaschten (ohne dabei Herrn Serena ein Stück abzutreten…).

syf, mes, sib

Wenn der Segelfilm ins Wasser fällt

Wenn man an Segeln denkt, kommen einem Bilder von grossen Jachten oder riesigen Windjammern auf dem Meer in den Sinn. Aber man muss gar nicht so weit gehen um zu segeln, denn es gibt auch einen Segelclub in der Region. Wir haben für euch den Segelclub Pratteln besucht.

Während unserer Dreharbeiten hat das Wetter leider nicht mitgespielt. Am einzigen schönen Tag sind wir dann an den idyllischen Rhein gefahren, um zu drehen. Zuerst standen wir vor verschlossenen Toren und konnten nur den vorbeischwimmenden Enten und Schwänen zusehen. Als dann unsere Seglerin kam und uns das Tor aufschloss, fanden wir die Segelboote winterfest vor. Sie standen da in Reih und Glied schön abgedeckt und bereit für den Winter. Nur ein Boot musste noch kontrolliert werden. Wir warfen also einen Blick unter die Blache, und bewunderten die vielen „Schoten“ (Seile), in den verschiedensten Farben. Auch das Steuer lag versorgt an seinem Platz im Bauch des Bootes. Nachdem wir das Boot wieder abgedeckt hatten, suchten wir uns ein schönes Plätzchen für unser Interview. Dieses fanden wir mitten auf einem Steg in der Nähe. Im Interview erfuhren wir spannende Dinge über das Hobby Segeln, mit all seinen Facetten. Nach dem Interview machten wir noch einige Aufnahme von der schönen Umgebung. Wenigstens hatten wir Glück mit dem Licht an diesem Tag, denn mit dem Licht der Herbstsonne konnten wir einige schöne Effekte aufnehmen.

Obwohl vieles anders gelaufen ist, als wir es geplant hatten, konnten wir trotzdem unseren Segelfilm realisieren. Wir hoffen, dass euch der Film gefallen hat und wir euer Interesse geweckt haben. Und wer weiss, vielleicht trifft man den einen oder den anderen im nächsten Jahr in einem Segelkurs an.

juh, flr, les

Gitarrengott rockt das Z7

Der australische Superstar Tommy Emmanuel besuchte die Schweiz! Auf seiner Welttournee verzauberte er am 9. November 2014 das Publikum des Z7 in Pratteln mit seinen unglaublichen Gitarrenklängen.

Emmanuel gehört mit seiner einzigartiger Spieltechnik und charismatischer Ausstrahlung zu den besten Gitarrenspieler der Welt. Alles, was er für seine Show braucht, ist seine Gitarre. Während zwei Stunden zieht er die Zuschauer als One-Man-Band in seinen Bann. Schliesst man dabei seine Augen, hat man das Gefühl, eine ganze Band stehe auf der Bühne, samt Schlagzeuger, Bassist und Rhythmusgitarrist. Doch tatsächlich entstehen all diese Klänge direkt aus seiner Gitarre, und erst noch alle gleichzeitig. Er ist einer der wenigen Menschen, die diese spezielle Fingerstyle-Technik beherrschen.

Im Laufe seiner 40- jährigen Karriere spielte der mit zahlreichen Preisen ausgestattete Grammyanwärter schon mit unzähligen Stars. Er tourte zusammen mit Tina Turner auf ihrer Break Every Rule Tour und spielte mit Gitarrenkönigen wie Eric Clapton, Paco de Lucia und Chat Atkins, um nur einige zu nennen. Clapton bezeichnete ihn als besten Gitarrenspieler, den er je gesehen hatte. Auf dem Album Michael von Michael Jackson spielte er die Gitarre zum Titel Much Too Soon ein.

Im Moment ist er mit seinem Soloprogramm auf Welttournee. Er spielt über 300 Konzerte pro Jahr, ist also stets am Reisen. Woher nimmt er die unglaubliche Energie, und woher die Inspiration für seine unzähligen Lieder? Und was erhofft er sich von seinem Auftritt in Pratteln? Anyway hatte die Chance, ihn vor seinem Auftritt zu treffen und diese Fragen zu stellen.

mal, boe

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