Horror an der Schule

Wir machten uns Gedanken darüber, wie es wohl sei, in einem Horrorfilm mitzuspielen. Dabei stellten wir uns automatisch weitere Fragen: „Wie müssten die Szenen gefilmt werden, damit es grusselig aussieht?“ Wäre es überhaupt möglich, mit dem von der Schule zu Verfügung gestellte Filmmaterial, einen guten Horrorfilm zu drehen?“ Daraufhin beschlossen wir, diese Herausforderung anzunehmen und einen kleinen Horrorfilm an der Schule zu drehen. Anfangs herrschte noch eine grosse Begeisterung und Motivation. Wir wollten einen guten Horrorfilm auf die Beine stellen. Ziemlich rasch stellte sich aber heraus, dass diese Aufgabe um einiges komplexer war, als wir uns das vorgestellt hatten. Ideen waren reichlich vorhanden, diese aber umzusetzen, erschien uns das fast unmöglich. Also musste während den Dreharbeiten das Konzept mehrmals geändert und vereinfacht werden. Somit erkannten wir, wo die Grenzen des Möglichen lagen und fanden wieder gefallen an unserem Projekt. Somit stellte sich wiedermal heraus, dass jeder Anfang schwer ist. Hat man diese Hürde aber einmal überwunden, geht es nur noch Bergauf. Unsere Highlights waren, die spontanen, nicht geplanten Momente. Wie zum Beispiel, als die Hauptfigur ins Schulhaus rannte und um ein Haar von den automatischen Schiebetüren erwischt wurde. Wäre diese Szene geplant gewesen, sind wir überzeugt, hätten wir sie niemals so originell hinbekommen. Eine andere erwähnenswerte Szene ist der Schluss unseres Videoprojekts. Eigentlich waren wir mit unseren Dreharbeiten für diesen Tag fertig. Wir hatten aber so viel Freude am filmen, dass wir nur um Spass zu haben, einige Horrorszenen, die wir von anderen Filmen kannten, versuchten nachzuahmen. Als wir uns diese Videos im Nachhinein nochmals anschauten, stellten wir fest, dass die Videos gar nicht mal so schlecht geworden waren und wir diese durchaus in unserm Videoprojekt einbauen könnten. Nachdem das nötigte Filmmaterial im Kasten war, folgte das Zuschneiden und Vertonen des Videos. Da wir einzelne Szenen mehrmals gefilmt hatten, fiel es uns schwer, uns endgültig zu entscheiden, welches Bildmaterial nun brauchbar war und welches nicht. Jedes Bildmaterial hatte gewisse Vorzüge. Eigentlich wollten wir alles irgendwie einbauen, doch das war meistens unmöglich. Also mussten wir uns strikt entscheiden und aussortieren. Dies war gar nicht mal so einfach. Im Allgemeinen machten die Dreharbeiten und die Verfilmung aber grossen Spass. Das schönste ist aber immer noch das Endprodukt. Denn wir kennen die Hintergründe und die Schwierigkeiten, die sich während der  ganzen Arbeit ergaben. Deswegen sehen wir unser eigenes Videoprojekt mit ganz andern Augen, als vermutlich andere Personen.

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