Die Gladiator Pearls

Die Gladiator Pearls unterstützen die Football Mannschaft in Basel während ihren Heimspielen. Dabei sorgen sie in den Halbzeitshows für gute Unterhaltung und heizen mächtig ein. Sie trainieren auch fleissig für die Cheerleadingmeisterschaften in verschiedenen Kategorien, abwechselnd in Muttenz oder Basel. Die Pearls gibt es bereits seit Februar 2011. Dieses Jahr ist ein besonderes Highlight, dass die Gladiator Pearls beim Swiss Bowl sich um die Gestaltung der Halbzeitshow kümmern. Der Swiss Bowl 2015, das grösste American Football Spiel des Jahres, wird dieses Jahr am 11. Juli in Basel ausgetragen. Die Gladiators freuen sich darauf, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Auch die Männer kommen in diesem Sport nicht zu kurz, denn es gibt sogenannte Partnerstunts. Das sind Akrobatikteile, bei dem jeweils ein Mann und eine Frau gemeinsam akrobatische Stunts ausüben. Diese werden dann ebenfalls an den Shows, sowie an den Meisterschaften aufgeführt werden. Cheerleading ist ein sehr vielseitiger Sport, der den Cheerleadern einiges abverlangt, und aus Turnen, Akrobatik und Tanz besteht. Es erfordert viel Disziplin und Motivation aber macht trotzdem Spass. Uns nahm es wunder, wie ein solches Training tatsächlich abläuft und so bekam Cécile, aus unserer Dreiergruppe, die tolle Chance hautnah dabei zu sein. So konnten wir einen ganzen Trainingsabend die Cheerleader vom Aufwärmen bis zum Schlusswort begleiten und Cécile führte den Selbsttest durch. Nach dem ausführlichen Aufwärmen, wurden verschiedenste Tanzschritte durchgegangen und verbessert. Danach teilten sich die Pearls in kleinere Gruppen auf und jeder konnte üben, was man wollte. Auch Cécile durfte ein paar Stunts selbst ausprobieren und schlug sich dabei sehr gut. Danach probte das Team wieder vereint verschiedene Cheers. Das sind Kombinationen aus Worten und Bewegungen. Einmal einen Einblick in das Training der Gladiator Pearls zu erhalten war interessant und sehr unterhaltend. Vom Selbsttest war Cécile begeistert und wir können einstimmig sagen, dass wir den Abend toll fanden. Den Gladiator Pearls wünschen wir eine gute Saison und weiterhin viel Erfolg. cei; dej; lej

Geld vs Moral

Für viele Menschen ist Geld das Wichtigste auf der Welt, auch wenn sie dies niemals zugeben würden. Geld ist zum obersten Wert geworden, was doch eigentlich sehr schade ist. Wenn wir wissen wollen, welche Idee grundsätzlich hinter dem Geld steht, können wir beispielsweise einen Blick auf die erste Theorie des Geldes, formuliert von Aristoteles, werfen (die trotz 2500 Jahren noch immer sehr einleuchtet). Aristoteles betrachtete Geld als Mittel zum Zweck. Denn das, was man kauft, hat einen höheren persönlichen Wert als das Geld, sonst würde man es nicht kaufen. Von der gekauften Sache erwarten wir ein bestimmtes Gefühl, das wir wiederum höher einschätzen als das Produkt selbst. An der Spitze dieser Hierarchie der Wertschätzungen steht allerdings das Glück. Es wird dabei in einem weiten Sinne symbolisch als das Gelingen des Lebens im ganzem gesehen. Alles, was wir tun, tun wir letztlich, um glücklich zu werden. Aristoteles hatte allerdings auch ein Szenario für die heutige Situation des Geldes entworfen. Fällt nämlich das gute Leben als Massstab weg, gibt es für das Haben des Geldes keine Grenzen mehr. Geld wird als Zahlen dargestellt, und diese sind bekanntlich unendlich. Man verliert jegliche Relation und wird in den Sog der Maximierung gezogen. Somit kann man nie genug Geld haben, denn es ginge immer höher. Das Bedürfnis wird grenzenlos und die Gier somit zu einer logischen Konsequenz. Was würden die Menschen von heute tun, um einfach an Geld zu kommen? Nehmen sie das schlechte Gewissen und Gefühl in Kauf, moralisch völlig falsch gehandelt zu haben, um dafür ihre Brieftasche füllen zu können? Wir haben uns mit einer versteckten Kamera bewaffnet und haben Passanten in Liestal auf Ihre Moral getestet.

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