Gemeinsam raus – Handy aus!
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Hoch oben auf dem Aussichtspunkt „Hinteri Egg“ sieht das Baselbiet beängstigend winzig aus. Einen solchen Ausblick hat man nicht alle Tage. Das Handy ist zwar dabei, aber nur für den äussersten Notfall, denn es liegt ausgeschaltet in den Taschen der Wanderer. Einen solchen Moment muss man einfach festgehalten haben, und dies taten wir, indem wir ein Video über unsere gesamte Wanderung drehten.
Die Gruppe traf sich am Liestaler Bahnhof und nahmen gemeinsam den Bus bis Reigoldswil Dorf, wo die Wanderung begann. Die Route besteht aus wunderschönen Wanderwegen und steilen Schotterwegen. Über das Wetter konnten man sich auch nicht beklagen, denn die Sonne war unser stetiger Begleiter auf unserem Weg nach oben, obwohl auf einer Höhe von 1‘169 Meter über Meer auch eine dünne Schneedecke vorzufinden war.
Die Hinteri Egg ist der höchste Punkt des Baselbiets. Oben auf dem Berg steht sogar ein Stein mit einer Tafel, wo die Höhe des Berges festgehalten wurde. Diese Tafel wurde im Jahr 2008 errichtet und eingeweiht und steht seitdem dort oben. Leider sieht man von der Hinteri Egg aus nicht wirklich viel, denn die Bäume sind im Weg. Um eine wirklich schöne Aussicht zu geniessen, muss man auf den kleinen Aussichtspunkt namens Chellenchöpfli, welcher sich in der Nähe von der Hinteri Egg befindet, gehen. Dort kann man bei gutem Wetter sogar die Alpenkette sehen. Das Chellenchöpfli ist jedoch kein Teil des Baselbietes mehr, sondern gehört schon zum Solothurnischen. Schade für das Baselbiet, somit schnappen die Solothurner den Baselbietern einen wirklich schönen Platz an der Sonne weg.

Nach dem wir uns die bezaubernde Panoramaaussicht auf dem Chellenchöpfli angesehen hatten, verpflegten wir uns noch bei der Feuerstelle in der Nähe des höchsten Punktes des Baselbietes.
Danach begann der Abstieg. Von der Hinteri Egg aus wanderten wir Richtung Waldenburg. Leider gab es auf dieser Strecke keine Schleichwege mehr, sondern nur einen breiten Waldweg. In Waldenburg angekommen, nahmen wir das Waldenburgerli bis nach Liestal. Am dortigen Bahnhof trennten sich unsere Wege, die einen gingen Richtung Gelterkinden, die anderen Richtung Basel. Somit endete unsere Wanderung.

