Der Weg des Chocolatiers
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Wer in Liestal im Stedtli unterwegs ist, kennt viele kleine Geschäfte. Einige sind sehr bekannt, andere fliegen etwas unter dem Radar. Deshalb haben wir uns den kleinen Feinschmeckerladen und das Café von Daniel Krois in unmittelbarer Nähe der WMS genauer angesehen.
Daniel stammt aus einer Bäckerfamilie in Neuenburg. Er selbst machte eine Ausbildung zum Patissier Confiseur Chocolatier und führte danach eine eigene Konditorei mit mehreren Angestellten. Mit 34 Jahren erkrankte er an einer Mehlallergie und musste die Backstube aufgeben. Seine Leidenschaft liess ihn aber nicht los, und so begann er zu Hause, Weihnachtsgeschenke für Kunden zu kreieren. Heute macht er das in grösserem Stil.
Seit einigen Jahren führt der Chocolatier sein eigenes Geschäft und geniesst es, der eigenen Nase nachzuarbeiten. Beim Aufbau des Geschäfts haben ihm seine Frau und seine Mutter geholfen. Seine Frau hat sich um die Einrichtung des Ladens gekümmert, was dem Laden eine sehr gemütliche Atmosphäre verleiht. In seinem Laden bietet Daniel auch selbstgemachte Marmelade an, die seine Mutter zu jeder Jahreszeit passend zur Saison für ihn und seinen Laden einkocht. Von Mittwoch bis Samstag bietet Daniel in seinem Laden Kaffee, Tee, heisse Schokolade und seine Schokoladenkreationen an. Seine inzwischen zahlreichen Kunden lieben das Ambiente seines Ladens und natürlich seine Produkte. Sein Laden ist ein Treffpunkt für Schokoladenliebhaber und Geniesser aller Art.
Daniel hat uns gezeigt, wie man Kuvertüre temperiert. Eine Technik, bei der die Flüssigkeit mit verschiedenen Temperaturen behandelt wird. Er erhitzt die Kuvertüre auf eine bestimmte Temperatur und senkt sie dann wieder ab. Das macht man, damit die Kuvertüre einen schönen Glanz bekommt und richtig fest wird. Würde man die Kuvertüre nicht temperieren, würde sie gar nicht erst hart werden und die Kreationen würden auch nicht davon profitieren.
