Zwei Welten, ein Abenteuer: Zelig und Johanna an der WMS
3 min readWie fühlt es sich an, plötzlich in einem fremden Land zur Schule zu gehen, eine neue Sprache zu lernen und dabei eine andere Kultur zu entdecken? Genau das erleben Zelig aus Panama und Johanna aus Michigan, USA, die aktuell als Austauschschüler die WMS besuchen.
Zelig kam im Januar 2024 in die Schweiz und hat seitdem bereits viele neue Erfahrungen gemacht. Der 16-Jährige erinnert sich noch genau an seinen ersten Schultag: „Alles war neu für mich – die Sprache, die Lehrer, sogar die Klassenzimmer. Ich wusste nicht einmal, wie man sich hier vorstellt!“ Doch mit der Zeit fand er sich immer besser zurecht. Besonders die Offenheit seiner Mitschüler hat ihm geholfen, sich schnell einzuleben. Trotzdem war sein Austauschjahr nicht ohne Herausforderungen. Zelig musste bereits einmal die Gastfamilie wechseln. „Das war anfangs schwierig, aber ich sehe es als Chance,“ sagt er optimistisch. „So konnte ich zwei verschiedene Familien und Lebensweisen in der Schweiz kennenlernen.“
Auch Johanna hat sich schnell an das Leben in der Schweiz gewöhnt. Sie kam im August 2024 aus Michigan und war sofort beeindruckt von der neuen Umgebung. „Die Berge sind atemberaubend, und ich liebe die Sauberkeit hier,“ erzählt sie begeistert. Besonders das Schulsystem hat sie fasziniert: „In den USA läuft vieles anders. Hier lernen die Schüler, selbstständig zu arbeiten, und das gefällt mir.“ Doch auch für Johanna ist nicht alles einfach. „Deutsch ist eine echte Herausforderung für mich. Die Wörter klingen oft so ähnlich, aber bedeuten etwas völlig anderes,“ lacht sie. Trotzdem hat sie sich vorgenommen, bis zum Ende ihres Austauschjahres fliessend Deutsch zu sprechen – ein ehrgeiziges Ziel, das ihre Willenskraft zeigt.
Beide Austauschschüler schätzen nicht nur die Möglichkeit, in der Schweiz zu lernen, sondern auch die kulturellen Unterschiede, die sie entdecken können. Zelig liebt es, die Schweizer Küche auszuprobieren, während Johanna die Traditionen und Feste spannend findet. Gleichzeitig bringen die beiden ihre eigenen Kulturen mit in den Schulalltag. „Ich habe meinen Mitschülern beigebracht, wie man auf Spanisch beleidigt!“, erzählt Zelig stolz. Johanna hingegen teilt ihre Leidenschaft für amerikanische Sportarten wie Football und Baseball.
Für ihre Mitschüler ist es ebenfalls eine bereichernde Erfahrung, Zelig und Johanna kennenzulernen. „Man bekommt eine ganz neue Perspektive auf das eigene Land,“ sagt eine Klassenkameradin. Und genau darum geht es bei einem Austauschjahr: voneinander zu lernen, Vorurteile abzubauen und Freundschaften zu knüpfen, die über Grenzen hinausgehen.
Dieses Video hat uns nicht nur die Geschichten von Zelig und Johanna nähergebracht, sondern auch gezeigt, wie mutig und inspirierend es ist, die eigene Komfortzone zu verlassen. Beide sind sich einig: Ihr Jahr in der Schweiz ist ein Abenteuer, das sie niemals vergessen werden. Und wir freuen uns, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.
